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Allgemeine Infos zu den Schwarzgrannen:

Aussehen:

Das Schwarzgrannen - Kaninchen ist ein weißes Kaninchen mit braunen Augen, über dessen Fell ein rußartiger schwarzer Schleier liegt, der durch schwarzgespitzte Grannenhaare bewirkt wird. Lediglich an den sogenannten Wildfarbigkeitszonen (Bauch, Blumenunterseite, Innenseite der Läufe, Kinnbackeneinfassung und Augenringe) fehlt die schwarze Begrannung. Genetisch handelt es sich um ein gelbwildfarbiges Kaninchen, bei dem die Ausbildung der gelben Farbe durch die gleichzeitige Wirkung des Chinchillafaktors unterdrückt wird.

Die Erbformel der Rasse kann mit: achibCDG (Deutsche Symbolik) bzw. ABcch2De (Englische Symbolik) angegeben werden.

Geschichte der Rasse:

Die Möglichkeit, durch Kombination gelbwildfarbiger Kaninchen mit dem Chinchillafaktor ein weißes Kaninchen mit braunen Augen zu züchten (gegenüber roten Augen bei Albinos und blauen Augen bei leuzistischen Tieren) wurde erstmals 1936 von Hans Nachtsheim erwähnt (zitiert nach Franke und Fingerland). Unklar ist, ob Nachtsheim solche Tiere selbst züchtete. Hochstrasser nimmt dies allerdings an, er zitiert dazu eine Arbeit von M. Wischer von 1928, in der solche Tiere, die offenbar aus dem Dahlmer Zuchtprogramm stammen, unter der Bezeichnung "Gelbchinchilla" abgebildet sind. Niehaus führte entsprechende Zuchtversuche Anfang der 60er Jahre in Celle mit Roten Neuseeländern und Großchinchilla durch. Überraschenderweise fand er, dass nicht, wie nach Nachtsheims Angaben zu erwarten war, reinweiße braunäugige Tiere resultierten, sondern ein rußartiger Schleier vorhanden war. Offenbar ist auch beim Roten Neuseeländer eine solche dunkle Begrannung vorhanden, fällt aber im roten Fell nicht auf. Niehaus berichtete 1968 von diesen Experimenten (zitiert nach Franke und Fingerland). Auf Grundlage dieses Berichtes rief Fingerland in der Tschechoslowakei dazu auf, eine solche Rasse, allerdings im Größenrahmen des Kleinchinchilla, zu entwickeln. Unter Führung von Franticek Provaznik aus Holice wurden in der Tschechoslowakei unter Verwendung von Kleinchinchilla und gelben Kleinsilbern diese Rasse gezüchtet. Bereits in der F2-Generation wurde entsprechende Tiere erhalten. 1976 wurde die Rasse in der Tschechoslowakei anerkannt. Nach Angaben von Franke wurden bei parallelen Versuchen in der DDR Kleinchinchilla und Sachsengold verwendet, was genetisch der Celler Kombination von Großchinchilla und Roten Neuseeländern entspricht. Mit den Bewertungsbestimmungen für Rassekaninchen in sozialistischen Ländern erfolgte 1980 (nach Fingerland 1983) die Anerkennung in der DDR. 1991 wurden die Schwarzgrannen in den deutschen Einheitsstandard und 1995 in den Europastandard übernommen.

 

Qwelle: „http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzgrannenkaninchen“

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Gästebuch Einträge

tach lieber zuchtfreund, echt ne super tolle homepage, liebe grüße ausm Norden ;) cheers die karo!
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 20:35 Uhr
hallo super hompage leider finde ich ned ob du blau weiße zwerge zur abgabe hast lg michl
Freitag, den 30. Dezember 2011 um 15:36 Uhr

FRKZ züchterverzeichnis